

Bildtext: Paulus Petrus Bellekom pflanzte mit seiner Frau Amalia den Baum zu ihren Ehren im Garten der Gerechten selbst. Foto: Yad Vashem; Auf dieser Karte notierte ein Mitglied des „Judenrats“ von Den Haag die Adresse von Eleazar Jacobson für den Transport zur Deportation. Foto: Arolsen Archives
Paulus Petrus Bellekom – Gerechte unter den Völkern aus dem KZ Dachau von Klemens Hogen-Ostlender
Der Staat Israel hat 1953 den Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ für Menschen geschaffen, die unter Einsatz ihres Lebens Juden vor der Verfolgung durch Nationalsozialisten gerettet haben. Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat auch ehemalige Häftlinge aus dem Konzentrationslager Dachau auf diese Weise ausgezeichnet – nicht nur Männer aus dem Priesterblock, sondern auch Gefangene beiderlei Geschlechts aus der großen Zahl der Laien, die im Lager eingekerkert waren. Geehrte bekommen eine Plakette mit einem hebräischen Zitat. Es lautet in der Übersetzung „Wer immer ein Menschenleben rettet, hat damit gleichsam eine ganze Welt gerettet.“ Gerechte unter den Völkern erhalten in Anerkennung für ihre Taten außerdem die israelische Ehrenbürgerschaft, und wenn sie verstorben sind auch die Staatsangehörigkeit im Gedenken. Bis zum 1. Januar 2024 haben nach der neuesten Statistik 28.707 Menschen aus 51 Ländern diese Ehrung erhalten, darunter 6.137 aus den Niederlanden. Einer von ihnen ist Paulus Petrus Bellekom.
Nach Denunziation ins Vernichtungslager
Paulus Petrus Bellekom wurde am 27. Juli 1911 in Den Haag im Südwesten der Niederlande geboren. Mit seiner Frau Amalia Bellekom-Schweiger wohnte er 1940, als die Deutsche Wehrmacht das Land überfiel und fünf Jahre lang besetzte, in der Westeinde 230, einer Straße mit vielen kleinen Stichwegen und Verzweigungen. Die beiden betrieben ein kleines Lebensmittelgeschäft, das in einer amtlichen Quelle auch „Milchladen“ genannt wird. Im 150 Meter entfernten Haus Nummer 196 lebte ein jüdisches Ehepaar, Eleazar und Jaantje Jacobson. Im Sommer 1942 begannen in Den Haag, wie in vielen anderen Teilen der Niederlande, systematische Deportationen von jüdischen Männern, Frauen und Kindern in Vernichtungslager im deutsch besetzten Polen und in Schlesien. Im Oktober nahmen Paulus und Amalia Bellekom mit ihren beiden kleinen Kindern die Jacobsons und deren Tochter Elizabeth bei sich auf. Die Familie versteckte sich auf dem Dachboden und gab Amalia etwas Geld für Lebensmittel. Anderthalb Jahre ging das gut. Im März 1944 verriet dann ein Jude, der mit einer Christin verheiratet war und die Jacobsons kannte, sie zusammen mit 27 ihrer Verwandten an die Gestapo. Alle wurden deportiert, wie es weiteren Angehörigen der Großfamilie bereits zuvor geschehen war.
KZ-Haft für den verhafteten Retter
Mitglieder des „Judenrats“ hatten, wie üblich, die Liste für den Abtransport zusammenstellen müssen. Der Judenrat war eine von der SS und Gestapo zwangsweise eingesetzte jüdische Selbstverwaltungskörperschaft. Er wurde mit Mitgliedern der lokalen Elite besetzt und diente als Mittel zur Durchsetzung nationalsozialistischer Unterdrückung. Zu seinen Aufgaben gehörten Verwaltungsaufgaben, aber auch die Ausführung tödlicher Befehle wie Deportationen. Paulus Petrus Bellekom wurde ebenfalls verhaftet und am 5. Juni 1944 zuerst in das Konzentrationslager Herzogenbusch im Süden der Niederlande gebracht, wo man ihn mit dem Vermerk „krank gewesen“ aufnahm. Von dort deportierten die Deutschen ihn ins Konzentrationslager Dachau. Dort überlebte er, bis amerikanische Truppen das KZ am 29. April 1945 befreiten. Nach dem Ende des Krieges kehrte er nach Den Haag zurück. Auch seiner Frau hatte den Krieg überlebt. Über eine zwischenzeitliche Verhaftung Amalias gibt es in den Quellen keine Angaben. Am 16. Januar 1979 wurden Paulus Petrus Bellekom und seine Frau Amalia Bellekom-Schweiger von Yad Vashem in Jerusalem als Gerechte unter den Völkern geehrt. Sie pflanzten den Baum zu ihren Ehren gemeinsam im Garten der Gerechten in Jerusalem.
Holocaust-Opfer einer jüdischen Familie
Ein Verzeichnis jüdischer Holocaustopfer gibt beispielhaft einen Überblick darüber, was aus dem Ehepaar Jacobson und seinen engsten Verwandten wurde. Eliazar Jacobson starb am 22. Mai 1944 im Alter von 63 Jahren in Auschwitz, am selben Tag wie seine Frau Jaantje, die ebenso alt wurde. Eliazars Schwester Henriette Opdenberg-Jacobson wurde im Alter von 56 Jahren am 14. Mai 1943 in Sobibor ermordet, die Schwester Esther Levie-Jacobson am 5. Mai 1942 mit 58 Jahre in Auschwitz, die Schwester Blomme Zeldenrust-Jacobson am 21. Januar 1943 mit 65 Jahren am selben Ort. Marcus Jacobson starb am selben Tag mit 53 Jahren ebenfalls in Auschwitz. Eliazars Bruder Machiel Jacobson war im Alter von 59 Jahren schon 1934 gestorben. Jacobson überlebte den Krieg, wurde 77 Jahre alt und starb am 12. Februar 1951 in Den Haag. Der Sohn Samuel Jacobson kam mit 36 Jahren am 13. Februar 1945 im Konzentrationslager Mauthausen um, die Tochter Elisabeth Jacobson mit 24 Jahren am 30. September 1944 „in Zentraleuropa“. Jaantje Jacobsonsche-Koekoeks Bruder Andries wurde 57 Jahre alt und starb am 23. März 1942, kurz vor dem Beginn der Deportationen in Den Haag, ihr Bruder Nathan am 26. Februar 1943 mit 68 Jahren in Auschwitz, ihre Schwester Katje Rosendaal-Koekoek 56-jährig am 22. Oktober 1942 in Auschwitz, ihre Schwester Sara Swan-Koekoek am 11. Dezember 1942 im Alter von 60 Jahren in Auschwitz, ihre Schwester Hendrika-Poons-Koekoek kurz nach dem Kriegsende am 11. Mai1949 mit 70 Jahren in Den Haag und ihre Schwester Anna Koekoek mit 64 Jahren kurz vor Kriegsbeginn, am 18. März 1940, ebenfalls in Den Haag.
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Quellen:
ttps://collections.yadvashem.org/en/righteous/4043066
https://www.myheritage.no/names/eliazar_jacobson
https://www.oorlogsbronnen.nl/tijdlijn/9377a030-5f5b-44ff-ac99-9b22ff739661
https://www.openarchieven.nl/hga:70A37F6B-7169-445A-8003-F7D71DFEF2A6/de
https://collections.arolsen-archives.org/en/archive/1-1-12-2_01011202-004-063
https://www.geni.com/people/Paulus-Bellekom/6000000214990625843
https://www.joodsmonument.nl/en/page/140060/eleazar-jacobson
https://www.openarchieven.nl/ghn:601986f2-a136-11e8-828a-00505693001d/de
https://www.nationaalarchief.nl/onderzoeken/index/nt00446/601986f2-a136-11e8-828a-00505693001d
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Bild: Die 9 neuen Seligen, polnische Salesianer, P. Miska rechts, erstellt mit KI
Der Dachaumärtyrer P. Franciszek Miśka, Salesianerpater aus Polen, wird am 06.06.2026 in Krakau seliggesprochen werden, zusammen mit 8 weiteren polnischen Salesianern, die im KZ Auschwitz starben. Dadurch wird sich die Zahl der seligen Märtyrer von Dachau auf 63 erhöhen
Miśka Franciszek SDB (1898-1942)
Kurzbiografie:
Franciszek Miśka wurde 1898 in Swierczyniec (Oberschlesien) geboren. Nach dem Theologiestudium und Priesterweihe 927 in Turin kehrte er nach Polen zurück.1941 zwangen die deutschen Besatzungsbehörden ihn, Amtsbrüder im deutschen Gefängnis für Priester in Ląd zu betreuen. Nach brutaler Folter wurde Franciszek Miśka am 30. Oktober 1941 nach Dachau verschleppt. Dort war er Zwangsarbeiter und unmenschlichen Lebensbedingungen ausgesetzt. Er starb am 30. Mai 1942, in der Krankenstation, Revier, des Konzentrationslagers Dachau.
Biografie:
Franciszek Miśka wurde am 5. Dezember 1898 im oberschlesischen Tannendorf bei Pless, Oberschlesien, (heute Świerczyniec bei Pszczyna) als fünftes Kind von Jan Miśka und seiner Ehefrau Zofia, geb. Pilorz, geboren. Im Alter von drei Tagen empfing er die Taufe in der Kirche St. Bartholomäus in Berun (Bieruń Stary). Sein Vater ernährte die elfköpfige Familie mit der Arbeit auf einem 15 Hektar großen Bauernhof. Polen existierte damals als Staat nicht, weil es seit 1795 unter Russland, Preußen und Österreich aufgeteilt war. Die Familie pflegte trotzdem die polnische Tradition, indem sie polnische Bücher und Zeitschriften verteilte, polnische Lieder sang und einen Verein für eine öffentliche Leihbibliothek mit polnischen Büchern leitete.
Nach dem Abschluss des Salesianer Gymnasiums in Auschwitz trat Franciszek in das Noviziat in Pleszew ein und legte am 24. Juli 1917 seine Gelübde ab. Er studierte Philosophie in Krakau und absolvierte anschließend ein pädagogisches Praktikum in Einrichtungen in Oświęcim und Przemyśl. Für sein Theologiestudium wurde er nach Turin geschickt, wo er am 10. Juli 1927 auch die Priesterweihe empfing.
Er kehrte anschließend nach Polen zurück arbeitete zunächst in Przemyśl als Schulberater und Religionslehrer in einem Kinderheim der Salesianer und kam nach einem Jahr an das ordenseigene Pflegeheim St. Joseph in dieser Stadt. Die nächste Station seines Ordensdienstes war Wilna, wo er als Katechet an einer Salesianer-Handwerksschule tätig war. 1931 wurde Pater Miśka die Leitung der Salesianer-Einrichtung in Jaciążek bei Maków Mazowiecki übertragen, deren Direktor er fünf Jahre lang blieb. 1936 übernahm er die Stelle des Oberen des kleinen Seminars seines Ordens in Ląd an der Wartą und wurde dort gleichzeitig Pfarrer der Pfarrei der Heiligen Maria und des Heiligen Nikolaus. Er leistete den Kranken und Bedürftigen materielle Hilfe und organisierte ein Oratorium für Kinder, kümmerte sich um das historische Kloster und die Zisterzienserkirche, die in der Pfarrei standen. Er engagierte sich auch im Leben der örtlichen Kirche auch durch seinen pastoralen Dienst in den anderen Pfarreien des Dekanats.
Nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 war Franciszek Miśka einige Wochen lang als Militärkaplan für die in der Umgebung von Ląd stationierten Truppen tätig, kehrte nach der Kapitulation des Regiments aber bald in die Stadt zurück, um dort weiterhin als Pfarrer zu arbeiten. Am 6. Januar 1940 verwandelten die deutschen Behörden die salesianische Anstalt in Ląd in ein Gefängnis für Priester aus mehreren polnischen Diözesen, darunter Włocławek, Gniezno und Poznań. Auch eine Gruppe von Salesianern aus der Stadt selbst wurde dort inhaftiert. Unter den Häftlingen waren auch der selige Bischof Michał Kozal und eine Gruppe von Klerikern aus seiner Diözese Włocławek, die später alle nach und nach in das Konzentrationslager Dachau deportiert wurden. Die Gestapo setzte Pater Franciszek Miśka zum Oberhaupt aller Internierten ein und machte ihn für die Disziplin und das Verhalten der Häftlinge verantwortlich. Trotz aller Schikanen kümmerte er sich um die Grundbedürfnisse der inhaftierten Priester und der lokalen Bevölkerung. In dieser Zeit wurde er zweimal nach Inowrocław gebracht und dort brutal gefoltert. Am 6. Oktober 1941 kam Franciszek Miśka in das Durchgangslager in Konstantynów bei Łódź und wurde am 30. Oktober 1941 weiter ins KZ Dachau gebracht.
Er erhielt die Häftlingsnummer 28037. Wie auch an anderen Orten seiner bisherigen Haft, stärkte er während seines Aufenthalts im Lager seine Mitgefangenen mit seinem Optimismus und seiner Geduld im Ertragen der Leiden. Jahre später schrieb der Mitgefangene Rektor Dr. Franciszek Korszyński aus der Diözese Wloclawek, der dort 1946 Weihbischof wurde, in seinem Buch „Jasne promienie z Dachau” (Helle Strahlen aus Dachau), dass Franciszek Miśka mit seiner Haltung die Herzen aller gewann. Das Lagerleben zehrte dennoch Tag für Tag an der Gesundheit von Pater Franciszek. Er selbst ahnte innerlich, dass seine irdische Pilgerreise bald zu Ende sein würde. Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 1942, erklärte er während eines Gesprächs mit seinen im Lager inhaftierten Salesianerbrüdern, dass er nicht mehr lange auf Erden bleiben werde. Besonders die Stuben- und der Blockälteste im Priesterblock quälten ihn. Tatsächlich starb er wenige Tage später, am 30. Mai 1942. Sein Leiden im Konzentrationslager Dachau dauerte nur sieben Monate. Franciszek Miśka wurde eines der vielen Opfer der sogenannten Zeit der „Privilegien”, in der die in Dachau gefangenen Geistlichen angeblich besser behandelt worden sein sollen, nach Aussage der Lagerleitung und einiger Historiker unserer Tage. Auch in dieser Zeit wurden sie aber im KZ Dachau besonders drangsaliert. Aufgrund der Intervention von Kardinal Adolf Bertram, dem Vorsitzenden der Deutschen Fuldaer Bischofskonferenz, der wegen der schlechten Behandlung von Geistlichen durch die nationalsozialistischen Peiniger protestiert hatte und durch Verhandlungen mit dem Heiligen Stuhl aus dem gleichen Grunde, führten die Nationalsozialisten diese angeblichen „Privilegien“ ein, um den kirchlichen Behörden fälschlich mitteilen zu können, dass die Priester im Lager nicht arbeiteten, sondern nur die Essen verteilen mussten. Zusätzlich wurden die gefangenen Geistlichen zu schwerer Arbeit wie Schneeräumen und Tragen verschiedener Lasten eingesetzt und mussten Strafexerzieren. Ab September 1941 waren die polnischen Geistlichen, die Deutschen Geistlichen ab Frühling 1942, auf der Plantage zu schwerer körperlicher Arbeit eingesetzt, ohne die sonst üblichen Zulagen an Nahrung, Brotzeit genannt.
Das bestand aus dem dreimal täglichen Tragen von sehr schweren großen Kesseln aus Metall von der Lagerküche zu den einzelnen Blocks, ein weiter Weg. Morgens enthielten die Häftlinge sogenannten „Kaffee“, mittags Suppe und abends das Abendessen. Ein Priesterhäftling, der Dachau überlebte, schilderte das später so: „Auf ein Pfeifsignal hin mussten wir uns so schnell wie möglich zu zweit in einer Reihe aufstellen. Dann marschierte diese lange Reihe in Zweiergruppen zur Küche, um die Kessel mit Suppe und Kartoffeln zu holen. Es war nicht leicht, in unseren Holzschlappen über den rutschigen Boden dieser Küche zu gehen.
Außerdem war es sehr gefährlich, da man zwischen Reihen von mit Stöcken bewaffneten SS-Männern hindurchgehen musste. Wenn einer von uns ausrutschte und hinfiel, löste er eine Lachsalve der unmenschlichen SS-Männer aus und wurde geschlagen. Der Weg durch die Küche war schwierig. Der Kessel mit der Suppe war so schwer, dass nicht jedes Paar von Geistlichen Häftlingen ihn tragen konnte. Der Kessel mit den Kartoffeln war zwar leichter, aber auch er bereitete den geschwächten und ausgemergelten Häftlingen große Schwierigkeiten. Mit aller Kraft und klopfendem Herzen verließ man die Küche, aber bis zum zugewiesenen Block war es noch weit. Wenn man die Zahl 30 auf den Kessel geschrieben sah, sank einem das Herz vor Schreck bei dem Gedanken, dass die Kräfte nicht bis zu diesem am weitesten entfernten Block reichen könnten.
Das Tragen der Kessel war für ältere, kranke und körperlich schwache Priester eine große Qual. Der letzte Block 30 war etwa 400 Meter von der Küche entfernt. Auf dem steinigen Weg stürzten die Priester mit den schweren Kesseln oft, besonders bei Glatteis und verbrannten sich dabei an dem heißen Essen. Dann wurden sie von den Blockaufsehern zusätzlich geschlagen und misshandelt. Einer derjenigen, für die dieses „Privileg“ das Tragen von Essenskesseln zur Todesursache wurde, war Pater Franciszek Miśka. Auf diesem Weg stürzte er so unglücklich, dass er sich die Hand unter dem Kessel quetschte. Im Lagerkrankenhaus wurde er nur provisorisch versorgt. Nach drei Tagen wurde er wieder zur Arbeit geschickt, die ihn seine letzten Kräfte raubte. Trotz seiner großen Erschöpfung erfüllte er den Befehl seiner Peiniger, er sah darin wie Gottes Willen.
In den letzten Tagen seines Lebens konnte P. Miśka keine Lagerkost mehr zu sich nehmen. Bei vollem Bewusstsein gab er betend und bis zuletzt andere tröstend, seine Seele dem Schöpfer zurück. Er starb am 30. Mai 1942, dem Dreifaltigkeitssonntag im KZ Dachau, an Hunger und Erschöpfung. Sein Leichnam wurde im Krematorium des Konzentrationslagers verbrannt.
Nicht nur Pater Franciszek Miśka war während des Zweiten Weltkriegs ein Vorbild polnischen Widerstands gegen die Nationalsozialisten. Seine Familienangehörigen versteckten auf ihrem Bauernhof Menschen, die von der Gestapo verfolgt wurden und aus dem Vernichtungslager Auschwitz geflohene Häftlinge
Am 17.09.2003 wurde in Polen ein Seligsprechungsverfahren für 122 polnische Märtyrer eröffnet, die Opfer der Deutschen Gewalt zwischen 1939 und 1945 wurden. Miska ist einer dieser Männer.
Das Verfahren von 9 polnischen Salesianern wurde aus der Gruppe der 122 ausgegliedert und einzeln weitergeführt.
Papst Leo XIV. unterschrieb am 24. Oktober 2025 die Erlaubnis zur Verkündung der Dekrete des Martyriums der neun polnischen Salesianern. Die Seligsprechung wird am 06.06.2026 in Krakau stattfinden.
Quellen:
https://pl.wikipedia.org/wiki/Franciszek_Mi%C5%9Bka
https://silesia.edu.pl/index.php/Mi%C5%9Bka_Franciszek
https://archive.is/20130504020753/http://www.meczennicy.pelplin.pl/?a=6&id=25
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