

Foto: Figur des seligen P. Engelmar Unzeitig in der Kirche der Marianhiller Missionare in Würzburg, Rechte: Verein selige Märtyrer von Dachau e.V.
"Weihnachten steht vor der Tür. Auch Christus pocht an die Tore der Welt und möchte ihr den Frieden geben.
Doch scheint es, daß heuer die Wogen der Zwietracht zu hoch gehen, als daß ein allgemeiner Friede möglich wäre.
Auch ist noch nicht alle Schuld und Ungerechtigkeit gesühnt, die menschliche Bosheit und Unzulänglichkeit angehäuft.
Wenn schwer Gottes Hand auf uns zu liegen scheint, dann wollen wir hoffen, daß wir dann beitragen zur Entsühnung von Schuld und Fehl.
Was vielleicht manchmal als Unglück erscheint, ist oft das größte Glück.
Wie vieles lernt der Mensch erst durch die Erfahrung in der Schule des Lebens.
Wir sollen wohl die Friedlosigkeit in der Welt für die anderen mitfühlen und miterleben und ihnen zum wahren Frieden verhelfen.
Dann wundert es uns nicht, wenn Gott uns manches aus der Hand nimmt, was uns lieb und teuer war.
Doch was geht über das Glück, Gott selbst in unserem Herzen zu wissen, der ja die Quelle aller Seligkeit und allen Friedens ist."
Aus einen Brief des Seligen aus dem KZ Dachau, 15.12.1941
Um die Lagerzensur zu umgehen, schreibt er in der Dritten Person über sich selbst.
Das Zitat ist mit freundlicher Genehmigung des Ordens der Marianhiller Missionare dem Buch "Pater Engelmar Unzeitig CMM, Briefe aus dem KZ Dachau, Liebe verdoppelt die Kräfte", Reimlingen 1992, entnommen.
weitere Informationen über den seligen P. Engelmar Unzeitig:
https://www.selige-kzdachau.de/index.php/selige/haeftlinge-des-kz-dachau/p-engelmar-unzeitig
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