Wladyslaw Miegon


             

 

 Seliger WLADYSLAW MIEGON, (1892—1942)

(in der internationalen Literatur auch Wladyslaw Miegon)

Militärpfarrer, Marinepfarrer im Majorsrang
geb: 30.09. 1892 in Samborzec, Swietokrzyskie (Polen)

Verhaftet am 19.09.1939, Kriegsgefangenschaft, gefangen im Lager Rotenburg a. d. Fulda, KZ Buchenwald ab 18.04.1940

KZ Dachau ab 07.07.1942[1]

+: 15 September 1942[2] im  KZ Dachau, 50 Jahre alt

Gedenktag: 15.09.

 

Der Selige WLADYSLAW MIEGON war als  Kaplan in der polnischen Kriegsmarine tätig. Bekannt war er wegen seinem guten Herzen und von seiner Hingabe im priesterlichen Dienst.

Die Soldaten nannten ihn manchmal „unser Vater“; und „einen  Heiligen, der allen die Türe des Himmels öffnen wollte“.

Er wurde verhaftet, weil sich geweigert hatte verwundeten Matrosen zu verlassen.

Durch die unmenschlichen Verhältnisse im KZ  Dachau ausgezehrt und durch die Krankheiten entkräftet starb er nach zwei Monaten des Aufenthalts an diesem schrecklichen Vernichtungsort der katholischen Priester am 15.09.1942.[3]



[1] Daten nach Weiler, Die Geistlichen in Dachau, S 456

[2] Weiler nennt als Todestag 15.10.1942

[3] Nach Sliwka, Märtyrer für den Glauben, 1939-1945, S 27

 

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