Emil Szramek


Seli­ger Emil Szra­mek, (1887—1943)

Pries­ter der Erz­diö­zese Kato­wice, Pfar­rer,  Dr. theol.
geb: 29 Sep­tem­ber 1887 in Twor­ków, (Twor­kau), Slas­kie (Polen)

Ver­haf­tet am 08.04.1940 in Kato­wice

09.04.1940 KZ Maut­hau­sen, ab 25.05.1940 KZ Gusen

ab 08.12.1940 KZ Dachau

+: 13 Januar 1942 im KZ Dachau[1]

Gedenk­tag: 13.01.

 

 Kurze Bio­gra­fie: (Bio­gra­fie von Herrn Kle­mens Hogen-Ostlender siehe unten)

Der selige Emil Szra­mek wurde am 29.09.1887 gebo­ren und besuchte nach der Grund­schule in Twor­ko­wie die Real­schule in Raci­borz, Theo­lo­gie stu­dierte er an der Uni­ver­si­tät in Bres­lau 1907-1910. Am 22.06.1911 emp­fing er die Pries­ter­weihe. Erste seel­sorg­li­che Erfah­run­gen sam­melte er 1911-1912 in Miechowice. In den Jah­ren 1912-1916 in Tuchy ein­ge­setzt,  beein­flusste ihn dort sein Pfar­rer, der ihm Inter­esse an der sozia­len Frage und Poli­tik ver­mit­telte. In die­ser Zeit schrieb Emil Szra­mek auch 1916 seine Pro­mo­tion. Er war bekannt für seine Offen­heit und Tole­ranz. Er för­derte gute Kon­takte zwi­schen Deut­schen und Polen.

1926 wurde er Seel­sor­ger der gro­ßen Pfar­rei von der unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis der aller­se­ligs­ten Jung­frau Maria in Kato­wice und  war gleich­zei­tig Kanz­ler im Bischöf­li­chen Ordi­na­riat. In Kato­wice grün­dete er die schle­si­sche Biblio­thek und war ihr Vor­sit­zen­der. Er forschte und schrieb viel über die Kunst in Schle­sien, dem Grenz­land und war Her­aus­ge­ber ver­schie­de­ner theo­lo­gi­scher und his­to­ri­scher Werke.[2]

Er war ein Mann vom tie­fen Glau­ben und ein gro­ßer Kul­tur­ken­ner,  His­to­ri­ker und ein guter Fach­mann für die Kul­tur Schle­si­ens. Er ver­stand die Men­schen die­ser Region gut. Er publi­zierte sehr viel in der his­to­ri­schen, sozia­len, eth­no­gra­phi­schen, theo­lo­gi­schen und lite­ra­ri­schen Pro­ble­ma­tik Schle­si­ens. 1934 ver­öf­fent­li­che er ein Buch über das sozio­lo­gi­sche Pro­blem in Schle­sien.  Unter den Pries­tern Schle­si­ens gehörte er zu den Füh­rern im Geiste und Glau­ben.

Voll Vor­ah­nung ver­fasste er am Vor­abend des zwei­ten Welt­krie­ges sein Tes­ta­ment.

Ab 1939 litt er unter den Repres­sa­lien der deut­schen Besat­zer und wurde von die­sem am 08.04.1940 ver­haf­tet und zuerst im Gefäng­nis in Kat­to­witz fest­ge­hal­ten.  Sein anschlie­ßen­der Weg durch deut­sche  Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger führte ihn zuerst  am 09.04.1940 ins KZ Dachau, kurz danach am 25.05.1940 ins KZ Maut­hau­sen und am sel­ben Tag noch ins KZ Gusen. Eine große Gruppe pol­ni­scher Gefan­ge­ner mit 1.500 Mann, dar­un­ter 150 Pries­ter, war in die­sem Lager . [3] Vom KZ Gusen wurde er am 08.12.1940 wie­der ins KZ Dachau gebracht.[4] Dort wurde er das Opfer zahl­rei­cher Quä­le­reien, jedoch  behielt er  immer seine Würde und Ruhe. Die Mit­häft­linge erzäh­len von der Stärke sei­nes Cha­rak­ters und der Kraft sei­nes Geis­tes. Diese Kraft zog er aus sei­nem Glau­ben, dafür musste er Spott der SS-Männer ertra­gen. Diese Ruhe  reizte  jedoch die SS-Männer zu Wut­aus­brü­chen. Auch im Lager war er sei­nen Kame­ra­den ein leuch­ten­des Bei­spiel der Nächs­ten­liebe.

Wie in der Frei­heit, so auch im Gefäng­nis war er für viele eine Quelle der geis­ti­gen Ermu­ti­gung und ein guter Leh­rer in der schwie­ri­gen Kunst der Nach­ah­mung des gött­li­chen Meis­ters im Lei­den und Ster­ben. Er enga­gierte sich unter den Pries­tern, war ihr unbe­strit­te­ner Anfüh­rer. Er pre­digte und ermun­terte die Mit­ge­fan­ge­nen unter ande­rem durch seine Hoff­nung auf ein neues Erstar­ken Polens. Sein stand­fes­ter Cha­rak­ter und die Kraft sei­nes Geis­tes zeig­ten sich in sei­ner Würde und sei­nem inne­res Frie­den.

Im Hun­ger­jahr 1942  starb er auf eine beson­ders ernied­ri­gende Weise, am 13.01.942. Erschöpft und krank war er auf die Kran­ken­sta­tion (Revier) gebracht wor­den. Dort wurde er von einem  KZ-Pfleger in den Wasch­raum gebracht, wo die­ser ihn mit eis­kal­tem Was­ser über­goss. Über Nacht wurde  der Selige im Vor­raum des Wasch­rau­mes auf dem kal­ten Fuß­bo­den lie­gen gelas­sen. Am nächs­ten Tag fand man ihn dort, er war erfro­ren.[5], [6]


[1] WEILER, Eugen, Die Geist­li­chen in Dachau, Möd­ling 1971, S. 655, auf S 588 doku­men­tiert als Emil Schra­mek

[2] WENDEL-GILLIAR, Das Reich des Todes hat keine Macht auf Erden, BD 2, S. 470

[3] WENDEL-GILLIAR, Das Reich des Todes hat keine Macht auf Erden, Bd. 2, S. 467

[4] WENDEL_GILLIAR, Das Reich des Todes hat keine Macht auf Erden, BD 2, S. 449

[5]Nach SLIWKA, Euge­ni­usz (Red.), Mär­ty­rer für den Glau­ben 1939-1945, S. 12

[6] WENDEL-GILLAR, S. 470

Bio­gra­fie von Herrn Kle­mens Hogen-Ostlender

Emil Szra­mek wurde am 29.09.1887 im schle­si­schen Twor­kow gebo­ren. Als zwei­ten Vor­na­men bekam er den des Erz­en­gels Michael, des­sen Fest an jenem Tag began­gen wird. Der Junge besuchte nach der Grund­schule in Twor­ko­wie die Real­schule in Raci­borz, Als Emil sie­ben Jahre alt war, wan­derte sein Vater August auf der Suche nach bes­se­rer Arbeit nach Ame­rika aus. Die Erzie­hung der Kin­der oblag fortan der Mut­ter, Josefa. Emil schul­dete ihr nicht nur reli­giöse Erzie­hung, son­dern auch ein star­kes Gefühl der schle­si­schen Iden­ti­tät, und die Per­sön­lich­keit der Mut­ter stärkte den zukünf­ti­gen Pries­ter. Die Her­kunft des Jun­gen war typisch für die schle­si­sche pol­ni­sche Intel­li­genz um die Wende des 19. zum 20. Jahr­hun­dert. Die ers­ten schle­si­schen Polen, die eine höhere Bil­dung genos­sen, stamm­ten meist von ein­fa­chen Arbei­tern oder Bau­ern­fa­mi­lien und wur­den oft Pries­ter.

Emil Szra­mek stu­dierte 1907 bis 1910 er an der Uni­ver­si­tät Wro­claw Theo­lo­gie. Am 22.06.1911 emp­fing er die Pries­ter­weiheebenfalls in Wro­claw. Erste seel­sorg­li­che Erfah­run­gen sam­melte er 1911 und 1912 in Miechowice. In den Jah­ren 1912 bis 1916 war er in Tuchy ein­ge­setzt. Dort beein­flusste ihn sein Pfar­rer, der ihm Inter­esse an der sozia­len Frage und Poli­tik ver­mit­telte. In die­ser Zeit schrieb Emil Szra­mek auch 1916 seine Pro­mo­tion über die Kol­le­gi­ats­kir­che des Hei­li­gen Kreu­zes in Opole, die er mit Aus­zeich­nung ver­tei­digte.

 Emil Szra­mek war bekannt für seine Offen­heit und Tole­ranz. Er för­derte gute Kon­takte zwi­schen Deut­schen und Polen und unter­stützte mit Nach­druck den Gebrauch der pol­ni­schen Spa­che in Ober­schle­sien. Neben der Seel­sorge begann er, ins­be­son­dere wäh­rend der schle­si­schen Auf­stände und der Volks­ab­stim­mung, leb­hafte Bildungs- und natio­nale Akti­vi­tä­ten zu ent­wi­ckeln. Von 1916 bis 1923 war er Kaplan in Zaborzu und Miko­lo­wie. 1926 wurde er Seel­sor­ger der gro­ßen Pfar­rei der unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis der aller­se­ligs­ten Jung­frau Maria in Kato­wice, die ein viel­fäl­ti­ges sozia­les Enga­ge­ment pflegte. Die Arbeit dort war nicht ein­fach. In den gro­ßen Indus­trie­städ­ten Schle­si­ens war das deut­sche Ele­ment durch die jahr­hun­der­te­lange Zuge­hö­rig­keit zu Deutsch­land stark sicht­bar. Der neu ernannte Pfar­rer musste die pas­to­rale Arbeit so durch­füh­ren, dass das Zusam­men­kom­men der pol­ni­schen Gläu­bi­gen nicht das Ver­trauen der deut­schen Katho­li­ken ver­lor, für die im Rah­men der Gen­fer Kon­ven­tion eine geson­derte Seel­sorge in deut­scher Spra­che bestand.

 1927 wurde er zum Kano­ni­ker des Dom­ka­pi­tels ernannt. Außer­dem war er Kanz­ler im Bischöf­li­chen Ordi­na­riat. Meh­rere wich­tige Auf­ga­ben wur­den ihm anver­traut, dar­un­ter beim Bau der neuen Kathe­drale des erst 1922 nach der Anglie­de­rung Ober­schle­si­ens an Polen gegrün­de­ten Bis­tums Kat­to­wice. In die­ser Stadt grün­dete er die schle­si­sche Biblio­thek und war ihr Vor­sit­zen­der. Er forschte und schrieb viel über die Kunst in Schle­sien, dem Grenz­land, und war Her­aus­ge­ber ver­schie­de­ner theo­lo­gi­scher und his­to­ri­scher Werke, ein Mann vom tie­fen Glau­ben, ein gro­ßer Kul­tur­ken­ner,  His­to­ri­ker und ein guter Fach­mann für die Kul­tur Schle­si­ens. Er ver­stand die Men­schen die­ser Region gut. Er publi­zierte sehr viel über die his­to­ri­sche, sozia­le, eth­no­gra­phi­sche, theo­lo­gi­sche und lite­ra­ri­sche Geschichte Schle­si­ens. 1927 wurde er zum Prä­si­den­ten der Freunde der Wis­sen­schaft in Schle­sien ernannt. 1934 ver­öf­fent­li­che er ein Buch über das sozio­lo­gi­sche Pro­blem in Schle­sien.  Unter den Pries­tern Schle­si­ens gehörte er zu den Füh­rern im Geiste und Glau­ben.

Voll Vor­ah­nung ver­fasste Emil Szra­mek am Vor­abend des Zwei­ten Welt­krie­ges sein Tes­ta­ment. Nach dem deut­schen Über­fall auf Polen am 1. Sep­tem­ber 1939 litt er stark unter den Repres­sa­lien der deut­schen Besat­zer, wollte seine Pfar­rei aber nicht im Stich las­sen. Er wurde von der Gestapo am 08.04.1940 ver­haf­tet und zuerst im Gefäng­nis in Kat­to­wice fest­ge­hal­ten.  Sein anschlie­ßen­der Weg durch deut­sche  Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger führte ihn zuerst  am 09.04.1940 nach Dachau, kurz danach am 25.05.1940 hach Maut­hau­sen und am sel­ben Tag noch nach Gusen. Dort war eine große Gruppe pol­ni­scher Gefan­ge­ner mit 1500 Mann, dar­un­ter 150 Pries­ter. Aus dem KZ Gusen wurde er am 08.12.1940 wie­der ins KZ Dachau gebracht und erhielt dort die Häft­lings­num­mer 21987. In Dachau wurde er das Opfer zahl­rei­cher Quä­le­reien, jedoch  behielt er  immer seine Würde und Ruhe. Die Mit­häft­linge erzäh­lten von der Stärke sei­nes Cha­rak­ters und der Kraft sei­nes Geis­tes. Diese Kraft zog er aus sei­nem Glau­ben, und dafür musste er den Spott der SS-Männer ertra­gen. Seie Ruhe  reizte  jedoch sie zu Wut­aus­brü­chen. Auch im Lager war er sei­nen Kame­ra­den ein leuch­ten­des Bei­spiel der Nächs­ten­liebe. Wie in der Frei­heit, so auch im Gefäng­nis war er für viele eine Quelle der geis­ti­gen Ermu­ti­gung und ein guter Leh­rer in der schwie­ri­gen Kunst der Nach­ah­mung des gött­li­chen Meis­ters im Lei­den und Ster­ben. Er pre­digte und ermun­terte die Mit­ge­fan­ge­nen unter ande­rem durch seine Hoff­nung auf ein neues Erstar­ken Polens. Sein stand­fes­ter Cha­rak­ter und die Kraft sei­nes Geis­tes zeig­ten sich in sei­ner Würde und sei­nem inne­res Frie­den.

 Ver­su­che der bischöf­li­chen Kurie, die Frei­las­sung Emil Szra­meks zu erwir­ken, schei­ter­ten. Auch eine Inter­ven­tion des päpst­li­chen Nun­tius war erfolg­los. Im Hun­ger­jahr 1942  starb er auf eine beson­ders ernied­ri­gende Weise am 13. Januar. Erschöpft und mit hohem Fie­ber war er auf die Kran­ken­sta­tion (Revier) gebracht wor­den. Dort wurde er von einem  KZ-Pfleger in den Wasch­raum gebracht, wo die­ser ihn mit eis­kal­tem Was­ser über­goss. Über Nacht wurde  der Pries­ter im Vor­raum des Wasch­rau­ms auf dem kal­ten Fuß­bo­den lie­gen gelas­sen. Am nächs­ten Tag fand man ihn dort. Er war erfro­ren. Bis zum Ende war er das Vor­bild eines Pries­ters, ein stand­haf­ter Pole, der Würde, Hin­gabe und Hin­gabe an seine Mit­ge­fan­ge­nen aus­strahlte. Unge­fähr 30 Briefe Emil Szra­meks aus er Haft sind erhal­ten. Diese ein­fa­chen, not­wen­di­ger­weise lako­ni­schen, weil zen­sier­ten Briefe zeu­gen von der rei­chen Spi­ri­tua­li­tät des Pries­ters, von sei­nem uner­schüt­ter­li­chen Glau­ben und sei­ner stand­haf­ten Hoff­nung auf Gott. Die Lager­briefe atmen Ver­trauen in die Kraft des Gebe­tes und sind voll inne­ren Frie­dens. Emil Szra­mek akzep­tierte sein Lei­den als Sühne für das mora­li­sche Ver­sa­gen vie­ler Men­schen. Er erklärte, dass Lei­den nicht als Man­gel ver­stan­den wer­den sollte, son­dern als eine Gnade des Herrn, der uns erlaubt, an sei­nem Lei­den teil­zu­ha­ben.

 Aus dem KZ Maut­hau­sen schrieb Emil Szra­mek Ende Juli 1940: „Bete für mich“. In sei­nen Brie­fen vom Sep­tem­ber die­ses Jah­res schrieb er: „Ich bin ruhig in mei­ner Seele. Ich bin in Gott ver­an­kert. Bete für mich, wie ich für dich bete. Ich hoffe, wir sehen uns. “ Am 15. Dezem­ber 1940 teilte er mit: „Ich bin wie­der in Dachau bei den Pries­tern. Ich bitte wie­der um dein Gebet. “ Im Januar 1941: „In die­ser Zeit der Weih­nachts­lie­der denke ich immer wie­der an meine Gemein­de­mit­glie­der und segne sie, und zwar jeden Ein­zel­nen.“ Zwei Wochen spä­ter: „In mei­ner Seele habe ich die eucha­ris­ti­sche Sonne und den Trost. Lasst uns in der ers­ten Reihe für das König­reich Got­tes beten, und alles andere wird uns nütz­lich sein. “ Am 6. April 1941 schrieb er: „Das Wet­ter ist schon früh­lings­haft. Ich bin gesund und mein Herz spürt schon Oster­stim­mung. Es ist schade, dass ich die Orgeln aus der Kir­che der Jung­frau Maria in Kat­to­witz nicht hören kann, aber in mei­nen Gedan­ken bin ich bei dir und singe gemein­sam mit dir <Hal­le­luja>. Bitte grüße alle“. Und dann: „Mit allen, die mit mir beten und für mich beten, lebe ich in stän­di­ger geis­ti­ger Kom­mu­ni­ka­tion. Beharre im Gebet. Möge Gott uns alle in sei­ner Obhut hal­ten. “ In einem Brief vom Sep­tem­ber 1941 Brief an Wil­helm Pni­oka, sei­nen Stell­ver­tre­ter in der Pfar­rei in Kato­wice, heißt es: „Lie­ber Wil­helm! Es gibt große Hoff­nun­gen für 1942. Ich bin ein biss­chen gesund, Gott sei Dank. Und ich brau­che deine Gebete. Mit tie­fem Dank wende ich mich an spi­ri­tu­elle Wohl­tä­ter und segne sie. Ich bitte um wei­tere Gebete, denn ein bestän­di­ges Gebet des Gerech­ten macht viel aus. In der Tiefe der Hoff­nung auf eine freu­dige Begeg­nung bleibe ich in Chris­tus. Dein Emil“. Die Briefe ent­stan­den nach den Anfor­de­run­gen der stren­gen Zen­sur. Sie reflek­tie­ren des­halb nicht alles, was der Pries­ter hin­ter Sta­chel­draht erlebt hat. Sie sind an seine Lie­ben gerich­tet, vor allem an seine Nichte Mał­gorzata Hanus. Im Jahr 1982 über­mit­telte sie diese Briefe an das Archiv der Diö­ze­san­ku­rie in Kato­wice. Die Gefäng­nis­briefe sind ein Zeug­nis des leben­di­gen Glau­bens eines pol­ni­schen Pries­ters, der den Mär­ty­rer­tod starb und auf sei­nem per­sön­li­chen Gol­ga­tha nicht schwankte. Er blieb sei­nem Pri­miz­spruch treu: „Ich bete, dass mein Gott, der all­mäch­tige Vater, mein Opfer emp­fan­gen möge.“

 Papst Johan­nes Paul II. hat Emil Szra­mek am 13. Juni 1999 mit 107 ande­ren pol­ni­schen Mär­ty­rern des Zwei­ten Welt­kriegs in War­schau selig­ge­spro­chen. Gedenk­ta­feln an den Seli­gen gibt es in der Mari­en­kir­che in Kato­wice und in der dor­ti­gen Kathe­drale.

 

 

Quel­len:

 

WEILER, Eugen, Die Geist­li­chen in Dachau, Möd­ling 1971,

 

WENDEL-GILLIAR, Das Reich des Todes hat keine Macht auf Erden,

 

Nach SLIWKA, Euge­ni­usz (Red.), Mär­ty­rer für den Glau­ben 1939-1945

 

http://www.swietyjozef.kalisz.pl/Dachau/21.html

 

http://www.samuelephrem.eu/article-emil-szramek-121825420.html

 

 

© 2012 - 2014 Freundeskreis Selige aus dem KZ Dachau - Impressum