Neue Biografie Kubski

Dachau, 28.12.2016

Anläss­lich des 75. Todes­ta­ges im bevor­ste­hen­den Jahr 2017 wurde eine Bio­gra­fie des seli­gen Sta­nis­law Kub­ski ver­fasst und auf die­ser Home­page ver­öf­fent­licht. Link

Der Selige gehört zur Gruppe der ins­ge­samt 108 pol­ni­schen Mär­ty­rer, Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus, die bei uns noch unbe­kannt sind. Ent­spre­chend feh­len in deut­scher Spra­che Quel­len.

BIOGRAFIE

Der selige Sta­nis­law Kub­ski wurde am 13.08.1876 im Dorf Ksiaz gebo­ren, in der Nähe von Strzelno, im Regie­rungs­be­zirk Brom­berg (pl. Byd­goszcz ), das zu die­sem Zeit­punkt zum König­reich Preu­ßen (pl. Kro­lestwo Prus ) gehörte. Seine Eltern Michal und Fran­ciszka (geb. Glus­zek ) waren Bau­ern in Kuja­wien (Kujawy ). In der Zeit des Kul­tur­kamp­fes, der Ger­ma­ni­sa­tion der pol­ni­schen Bevöl­ke­rung und der Unter­drü­ckung der Kir­che besuchte er das Gym­na­sium in Trze­mes­zno (lat.Collegieum Tre­mes­nese) und wei­ter in Wagro­wiec, wo er im Jahr 1897 das Abitur machte.

Anschlie­ßend stu­dierte er im Pries­ter­se­mi­nar der Erz­diö­zese Posen und Gne­sen (Poznan und Gniezno ). Im Alter von 25 Jah­ren, am 13.11.1900 [3] wurde er durch Weih­bi­schof Antoni Andrze­je­wicz im Posen zum Pries­ter geweiht. Als Mis­sio­nar und Kaplan begann er sei­nen pries­ter­li­chen Dienst in Srem. Hier wirkte er neben der pas­to­ra­len Arbeit und auch im sozia­len Bereich 10 Jahre lang und unter­stütze den Pas­tor (Pfar­rer Becker) in der Pfarr­kir­che – „Him­mels­fahrt Kir­che der Seli­gen Jung­frau Maria „.

Im Jahr 1910 wurde er schließ­lich zum Admi­nis­tra­tor die­ser Pfar­rei beru­fen. Einige Monate spä­ter war er auch Pfar­rer der St. Lau­rence Kir­che in Gniezno. Dort blieb er 7 Jahre lang. Er ver­walte diese neue, noch nicht mal geweihte Kir­che, erneu­erte sie und brachte unter ande­rem das Bild “ Schwarze Madonna “ ( Czarna Madonna ) an und einem stil­vol­len Taber­na­kel an. Hier orga­ni­sierte er auch eine päd­ago­gi­sche Lesung, ohne vor­her die Poli­zei zu infor­mie­ren und wurde dafür mit Geld­strafe bestraft.

Im Jahre 1917 über­nahm er die Pfar­rei „der Hei­li­gen Drei­fal­tig­keit“. Einer sei­ner Vika­ren war der selige Aleksy Sobas­zek, der eben­falls im KZ Dachau litt und am 01.08.1942 dort an den Fol­gen des Hun­gers und der Ent­beh­run­gen starb. Wäh­rend der Zeit sei­ner pas­to­ra­len Arbeit in Gniezno, fand 1918-1919 der Auf­stand Powsta­nie Wie­l­ko­pols­kie statt. Er war damals auch als Mit­glied des Stadt­ra­tes in poli­ti­scher Ver­ant­wor­tung .

Wäh­rend des Krie­ges mit Russ­land 1919-1922 war Pfar­rer Kub­ski Kaplan der pol­ni­schen Armee.

Danach wurde er am 23.3.1923 Pfar­rer von St. Niko­laua in Ino­w­ro­claw, zu der noch 3 andere Kir­chen gehör­ten: St. Mariä (heute eine Basi­lika minor), Mariä Ver­kün­di­gung und St. Josef, die er reno­vierte. Im Jahr 1929 wurde die Ver­kün­di­gungs­kir­che kon­se­kriert durch Weih­bi­schof Antoni Lau­bitz (frü­here Pfar­rer, Grün­der u. Bau­herr, Vor­gän­ger vom Pfar­rer Kub­ski) in Anwe­sen­heit des Pri­mas Kar­di­nals August Hlond. Durch Got­tes Fügung wurde als eines der ers­ten Kin­der der spä­tere Pri­mas Polens Josef Glemp in die­ser neu geweih­ten Pfarr­kir­che getauft und zwar am Tag sei­ner Geburt, dem 18.12.1929.

In den Jah­ren 1923-26 arbei­tete Sta­nis­law Kub­ski zusätz­lich auch als Gefäng­nis­pfar­rer. Die Bau­ar­bei­ten der zur Pfar­rei gehö­ren­den Kir­che St. Josef  lei­tete er ab 1936, sie konn­ten erst nach dem Krieg 1945 been­det wer­den.

Trotzt der vie­len Auf­ga­ben und der vie­len Arbeit ver­gaß er nie Seel­sor­ger zu sein, für alle Stände fühlte er sich zustän­dig. Er arbei­tete gerne mit den Kin­dern, Jugend­li­chen, Armen und Gebil­de­ten, Arbei­tern und Hand­wer­ken. Er wurde eine ange­nehme Per­sön­lich­keit in der Stadt.  Wegen sei­ner Freund­lich­keit und sei­ner guten Taten schenkte man ihm viel Zunei­gung und Dank­bar­keit und Respekt.

Er ent­wi­ckelte krea­tiv zahl­rei­che kari­ta­tive Akti­vi­tä­ten und grün­dete Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tio­nen .

Viel Zeit aber ver­brachte er bei der eucha­ris­ti­schen Anbe­tung zu der er auch seine Kap­läne ermu­tigte. In der Pfar­rei wirkte er eher schüch­tern, aber mit einem güti­gen und mil­den Her­zen, „wie eine Taube“, sag­ten die Leute.

Der Selige hatte stets einen lee­ren Geld­beu­tel, weil ihm die Bedürf­nisse der ande­ren grö­ßer und wich­ti­ger waren als seine eige­nen.

Zusätz­lich wurde er ab ca.1923 Dom­ka­pi­tu­lar in St. Georg in Gniezno und 1925 Dekan in Ino­w­ro­claw.

1927 orga­ni­sierte er den ers­ten Eucha­ris­ti­schen Kon­gress eben­falls in Ino­w­ro­claw.

Des wei­te­ren war er unglaub­lich aktiv. Er war geist­li­cher Bera­ter des Pries­ter­se­mi­nars, Ver­tre­ter des Bischofs bei den Abitur­prü­fun­gen im Fach Reli­gion, akti­ves Mit­glied des Mis­si­ons­ver­suchs „Der gute Hirte“, Visi­ta­tor der Grund­schu­len, pries­ter­li­cher Direk­tor eines Ver­eins zur Anbe­tung des aus­setz­ten Aller­hei­ligs­ten.

Für seine Ver­dienste erhielt er 1935, Titel des Dom­ka­pi­tu­lars in Krus­zwica, das Gol­dene Ver­dienst­kreuz und die Mög­lich­keit zur Teil­nahme am Eucha­ris­ti­schem Kon­gress in Buda­pest.

Am 02.09.1939 [4], gleich nach dem Aus­bruch des zwei­ten Krie­ges, wurde er ver­haf­tet, den die deut­schen Besat­zer wuss­ten von sei­nen Akti­vi­tä­ten ins­be­son­dere in den Jah­ren 1918-1920 in Gniezno .(als Pfar­rer und. Dekan ; Direk­tor der bischöf­li­cher Gesell­schaft „Apos­to­la­tus Ora­tio­nis „; Mit­glied der Wahl­kom­mis­sion, es war die Zeit des Auf­stands und es ging um die Gren­zen der Repu­blik.)

Mann jagte ihn durch die Stadt mit über den Kopf erho­be­nen Hän­den. Die erste Nacht ver­brachte er kni­end im Hof der Kaserne Mar­schall Jozef Pil­sud­ski.

Ino­w­ro­claw wurde Teil des neuen Reichs­gau Posen und spä­ter unmit­tel­bar Teil des deut­schen Staa­tes. Fast sofort wurde die alte, reno­vierte St. Mariä Namen Kir­che (Pfarr­kir­che von Pfar­rer Sta­nis­law Kub­ski) geschlos­sen und in eine Lager­halle umge­wan­delt.

Schon am 09.09. 1939, kam er nach Pila ins Über­gangs­la­ger der Geheimpolizei-Gestapo, in der ehe­ma­li­gen Flug­zeug­fa­brik „Alba­tros“, wo er unter­ge­bracht war. Von dort  wurde er schon ein paar Tagen spä­ter (21.11.1939- 23.11.1939) ins KL Dachau gebracht. Er erhielt die Häft­lings­num­mer Num­mer: 35773.

Drei Tage spä­ter war er wie­der auf Trans­port, dies­mal ins KL Buchen­wald in Thü­rin­gen. Dort wurde der 63-jährige Pries­ter zu schwe­rer Arbeit im Stein­bruch gezwun­gen und dabei gefol­tert. Nach­dem er dort ein Jahr aus­ge­hal­ten hatte, brach er sich im Zustand tota­ler Erschöp­fung wäh­rend der Arbeit die Hand. In die­sem Zustand wurde er am 24.10.1940 (oder 08.12.1940 nach ande­ren Quel­len) [5] wie­der zurück ins KZ Dachau gebracht.

Dort wurde ihm eine neue Zahl, eine neue Num­mer zuge­teilt, dies­mal 21878 (oder 20678 nach einer ande­ren Quelle). Im KZ Dachau waren viele hun­dert  Pries­ter, auch hun­derte pol­ni­schen Pries­ter und Ordens­män­ner aus den besetz­ten pol­ni­schen Gebie­ten. Unter ihnen begeg­nete er vie­len Bekann­ten, die ihn für­sorg­lich auf­nah­men.

Aber er war schon sehr erschöpft und abge­ma­gert und konnte kaum noch die Lager­be­din­gun­gen ertra­gen. Er wurde krank, der gebro­chene Arm war nicht aus­rei­chend ver­sorgt wor­den, es quäl­ten ihn Krätze, schreck­li­che Geschwüre und Wun­den am Kör­per. Doch trotz allem behielt er seine hei­tere Aus­ge­gli­chen­heit, Ruhe und tiefe Fröm­mig­keit.

„Wir begeg­ne­ten uns auf der Kran­ken­sta­tion des Lagers, Abtei­lung Häft­linge, die mit Krätze ange­steckt waren. Er ist bar­fuß, im Schnee bei Tem­pe­ra­tur  um – 12° C. Unser Augen tref­fen sich. Klar begrüßt er mich:  „Lau­de­tur Jezus Chris­tus. Sei gegrüßt. Du bist auch hier? Gemein­sam wird es uns bes­ser gehen „.Wir tei­len eine Schlaf­stelle, genauer gesagt einen klei­nen stin­ken­den Stroh­sack. Auf sei­nem abge­ma­ger­ten Kör­per war keine gesunde Stelle „, erin­nerte sich der mit­ge­fan­gene Pries­ter Sta­nis­law Gale­cki (1896 Poznan-1952 Szu­bin).

Man erin­nerte sich an Sta­nis­law Kub­ski ,er betete den Rosen­kranz auf dem Schmud­del­bett und hatte dabei eine Schnur mit gefloch­te­nen Kno­ten in der Hand. Oft sprach er über seine Pfar­rei in Ino­w­ro­claw. In zen­sier­ten Brie­fen, die in deut­scher Spra­che ver­fasst wer­den muss­ten, schrieb er aus dem Lager schrieb er: „nach dem Krieg wird alles gut sein“, aber „zuerst die Frei­heit und die Ord­nung“. Dabei äußerte er die Sorge um die Pfarr­ge­meinde, so wie die Dank­bar­keit für Gebete für ihn.

Immer setzte er sein Ver­trauen auf Gott, obwohl die Gefah­ren ihm bewusst waren.

In der Kar­wo­che 1942 (30.3- 5.4 1942) muss­ten die im KZ Dachau gefan­ge­nen 1400 pol­ni­sche Pries­ter einen „beson­de­ren“ Kreuz­weg durch­lei­den. Jeden Tag wur­den sie zum Straf­ex­er­zie­ren her­aus­ge­ru­fen bis zur völ­li­gen Erschöp­fung  und muss­ten wei­tere Schi­ka­nen über sich erge­hen las­sen. Doch der selige Sta­nis­law ertrug „all die Schmer­zen und Qual­len er mit einer Engels­ge­duld. Er fand im Gebet Trost und Ermu­ti­gung und bestärkte die ande­ren mit guten Wor­ten “ (Pries­ter Dezy­dery Wro­blew­ski. 1893 Poznan- 1978 Ino­w­ro­claw ) [7]

Aber er war am Ende sei­ner Kraft. Ende April wurde er arbeits­un­fä­hig erklärt. Er litt immer noch an Krätze, hatte 4 große eiternde Furun­kel und viele Geschwüre, er wog nur noch 39,5 kg .

Den Gefan­ge­nen im KZ Dachau war bewusst: so ein Zustand bedeu­tete ein Todes­ur­teil.

Tat­säch­lich wurde der Name des seli­gen Sta­nis­law Kub­ski auf die Liste, des soge­nann­ten Inva­li­den­trans­ports gesetzt. Dies war ein Trans­port für nicht mehr in der Zwangs­ar­beit ein­setz­bare Häft­linge, die zur Ver­ga­sung weg­ge­bracht wur­den.

Im letz­ten Brief schrieb er über den erwar­ten­den „Woh­nungs­wech­sel „sowie die Sehn­sucht nach allen Lie­ben daheim. Er war trotz­dem voll Ver­trauen auf Gott.

Vor sei­nem Abtrans­port konnte Pfar­rer Kub­ski sogar noch Abschied von den Freu­den neh­men. Er ging ruhig weg, hei­ter – aber gab zu, ein biss­chen Angst zu haben. Er wusste was ihn erwar­tete und meinte,das wäre das Bes­sere. Er ging ver­söhnt mit dem Wil­len Got­tes.

Malak erin­nerte sich an Pfar­rer Kub­ski: „Ein klei­ner, leben­di­ger alter Mann, mit schö­nem Gesicht und den blauen Augen eines Kin­des, der in den letz­ten Minu­ten an Bekannte noch Anwei­sun­gen an seine Pfar­rei gab.“

Am 17.5.1945 ab Mit­tags­zeit musste er in einem sepa­ra­tem Block, den Inva­li­den­block umzie­hen. (Nr.25).  Nach einer ande­ren Quelle am 18. 05. 1942. [6]

Am nächs­ten Tag ganz früh wurde er mit ande­ren in Bus­sen oder Last­wä­gen abtrans­por­tiert. In der Nacht hör­ten die Kame­ra­den noch das Klap­pern der Holz­pan­ti­nen der Inva­li­den auf ihrem Weg zu den Fahr­zeu­gen.

Wir wis­sen, dass im Zuge der Liqui­die­rung der nicht mehr arbeits­fä­hi­gen Häft­linge gezielt auch Pries­ter ermor­det wur­den. Sie wur­den in das öster­rei­chi­sche Euthanasie-Zentrum in Schloss Hart­heim bei Linz gebracht, wo die“ Aktion T4, Ermor­dung unwer­ten Lebens “ durch­ge­führt wurde. In die­sen Trans­por­ten wur­den Behin­der­ten und psy­chisch Kranke ermor­det, dar­un­ter auch Kin­der .

Pfar­rer  Sta­nis­law Kub­ski wurde mit dem drit­ten Trans­port zusam­men mit 59 ande­ren katho­li­schen Geist­li­chen weg­ge­bracht, unter ande­rem war der selige Fran­zis­ka­ner Pater Jan Oprz­a­dek an die­sem Tag dabei.

Es ist nicht ganz klar, wie der Trans­port ablief. Es gibt Aus­sa­gen, die Gefan­ge­nen wur­den in Last­wä­gen abtrans­por­tiert, andere spre­chen von einem Trans­port in Zügen und anschlie­ßen­der Fahrt in Last­wä­gen bis nach Hart­heim, das ein Stück außer­halb von Linz liegt.

Dort wur­den die Gefan­ge­nen durch Gift­gas getö­tet und im ört­li­chen Kre­ma­to­rium ver­brannt.

Die Asche wurde angeb­lich auf Fel­der ver­streut, es befin­det sich aller­dings auch ein Aschen­grab an der heu­ti­gen Gedenk­stätte des Schlos­ses Hart­heim. Die offi­zi­elle Infor­ma­tion des KZ Dachau an die Fami­lie vom Tod ihres Ange­hö­ri­gen nannte immer eine natür­li­che Todes­ur­sa­che wie Lun­gen­ent­zün­dung oder Herz­ver­sa­gen.

In so einem Trans­port ver­starb der selige Sta­nis­law Kub­ski. Höchst­wahr­schein­lich am 18.05.1945. Offi­zi­ell wird als Todes­da­tum der 13.05.1945 genannt. Der tat­säch­li­che Todes­tag war wohl spä­ter. Offi­zi­ell blieb man bei dem Todes­da­tum 13.05.1945.

Im Jahr 2013 wurde das Grab des seli­gen Sta­nis­law Kub­ski unter der Platte mit der Num­mer 14 gefun­den. (Für diese Infor­ma­tion dan­ken wir herz­lich Herrn Maciej Skar­zyn­ski. Einen Bericht mit dem Foto des Gra­bes fin­den Sie in unse­rem Archiv.)

In Mün­chen auf dem Ehren­fried­hof für Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus am Per­la­cher Forst befin­den sich meh­rere gemau­erte Urnen­grä­ber mit jeweils meh­re­ren Urnen. Es wurde eine Liste mit Namen der dort bestat­te­ten gefun­den. Dar­auf steht der Name des Seli­gen. Es wird ver­mu­tet, dass er bald nach dem Abtrans­port aus Dachau noch auf dem Weg ver­starb. Es ist ein Tod durch Auto­ab­gase wäh­rend der Fahrt mög­lich, oder auch ein Tod im Zug. Im letz­te­ren Fall wurde die Lei­che wohl am Münch­ner Haupt­bahn­hof ent­fernt, im Münch­ner Kre­ma­to­rium ver­brannt und letzt­lich am Fried­hof Per­la­cher Forst bestat­tet.

Die­ses Grab  wäre das ein­zige bis­her bekannte Grab eines pol­ni­schen Pries­ters, der bei der Aktion T4 umkam.

Aber auch eines der weni­gen Grä­ber eines Seli­gen von Dachau.

Am 13 Juni 1999 wurde Sta­nis­law Kub­ski zusam­men mit ande­ren 107 pol­ni­schen Mär­ty­rern in Wars­zawa (War­schau ) von Hei­li­gen Papst Johan­nes Paul II. selig gespro­chen als 108 pol­ni­sche Mär­ty­rer. Zu die­ser Gruppe gehö­ren auch sein ehe­ma­li­ger Kaplan Aleksy Sobas­zek und sein Gefährte auf der Fahrt in den Tod Pater Jan Oprz­adka.

Monika Neu­dert

Über­set­zung Irene Janit­zek

Quel­len:

https://pl.wikipedia.org/wiki/Stanis%C5%82aw_Kubski

http://www.ipsb.nina.gov.pl/a/biografia/kubski-stanislaw

http://www.swzygmunt.knc.pl/SAINTs/HTMs/0518blSTANISLAWKUBSKImartyr01.htm

https://prawy.pl/3084-nadziei-nie-trace-nawet-na-chwile-blogoslawiony-ks-stanislaw-kubski/

http://www.swietyjozef.kalisz.pl/Dachau/39.html

http://www.wtg-gniazdo.org/ksieza/main.php?akcja=opis&id=2299

[1] Wen­del Gil­liar II, S 221 berich­tet von einer Ver­haf­tung am 02.11.1939

[2] ver­schie­dene Ein­lie­fe­rungs­da­ten bei Wendel-Gilliar, II, S.221, bei Wei­ler, Die Geist­li­chen in Dachau, S. 386 zitiert  Thoma und  Dog­mala dort Ein­lie­fe­rungs­da­tum am 08.12.1940

[3] Wendel-Gilliar, a.a.O.

[4] Vgl. Anmer­kung 1

[5] Vgl. Anmer­kung 1

[6] Wendel-Gilliar (a.a.O.) gibt als Todes­da­tum 13.06.1942, das Diö­ze­san­ar­chiv Gniezno den 18.05.1942 an.

[7]Sliwka S 9f

 

© 2012 - 2014 Freundeskreis Selige aus dem KZ Dachau - Impressum