Dankesmesse für P. Kentenich


Einladung Dankesmesse Kenntenich 15JPG

Die Schön­statt­be­we­gung läd ein zur

Dan­kes­messe mit Weih­bi­schof Flo­rian Wör­ner
zum 70. Jah­res­tag der
Ent­las­sung Pater Ken­te­nichs aus dem KZ Dachau

Oster­mon­tag, 6. April 2015

15.00 Uhr Sta­tio, Todesangst-Christi-Kapelle
15.30 Uhr Hl. Messe, Kar­mel Hei­lig Blut, Dachau

Pro­gramm:

6. April 2015 in der KZ-Gedenkstätte Dachau
12.15 Uhr the­ma­ti­scher Rund­gang mit Sr. M. Elinor (90 min)
12.50 Uhr DVD Karl Leis­ner, „Christ aus Lei­den­schaft“, ein Film von Max Kro­na­wit­ter (60 min, Mus­ter­ba­ra­cke ganz rechts/Seminarraum)
13.00 Uhr Emma­us­weg – Impulse
13.00 Uhr Eingangsbereich/Fundamente ehe­ma­lige SS Haupt­wa­che
13.30 Uhr Gedenkraum, MTA-Bild, Semi­nar­raum Ver­wal­tung
14.00 Uhr Kar­mel, Lager­ma­donna
14.00 Uhr DVD Heinz Dres­bach, Zeit­zeuge, Mit­häft­ling von P. Ken­te­nich (40 min, Mus­ter­ba­ra­cke ganz rechts/Seminarraum)
14.10 Uhr Zeit­zeu­gen­ge­spräch mit Fritz Köni­ger, der als Kind die Befrei­ung des KZ erlebte (Gesprächs­raum, Evan­ge­li­sche Ver­söh­nungs­kir­che)
15.00 Uhr Sta­tio, Todesangst-Christi-Kapelle
15.30 Uhr Hl. Messe, Kar­mel Hei­lig Blut,
Weih­bi­schof Flo­rian Wör­ner, Augs­burg
Im Kir­chen­vor­hof und Klos­ter­la­den sind vor und nach der Hl. Messe Devo­tio­na­lien erhält­lich.
Wei­tere Infor­ma­tio­nen: Sr. M. Elinor Grimm, Dach­au­re­fe­ren­tin · Tel.:08404/922 108 · sr.elinor@s-ms.org · www.kz-gedenkstaette-dachau.de · www.gedenkstaettenseelsorge.de/kontakt/

 

70. Todestag des seligen P. Hilary Januszewski

Am 25.03.1945 starb der pol­ni­sche Kar­me­li­ten­pa­ter Hil­ary Janus­zew­ski im KZ Dachau. Sein Mär­ty­rer­tod jährt sich zum 70. mal.

Als die deut­schen Besat­zer in sei­nem Klos­ter einen älte­ren Mit­bru­der ver­haf­ten woll­ten, ging es statt sei­ner frei­wil­lig in Gefan­gen­schaft.

Zusam­men mit über 30 ande­ren Geist­li­chen hatte er sich Im Februar 1945 frei­wil­lig zur Pflege Typhus­kran­ker in die Qua­ran­tä­ne­ba­ra­cken gemel­det und starb wenig spä­ter an der Seu­che.

Seli­ger P. Hil­ary Janus­zew­ski bitte für uns!

wei­tere Infos und eine neue Bio­gra­fie unter Link

Dachau, 19.03.2015

70. Todestag seliger P. Giuseppe Girotti


Bild für Beitrag

Anläs­silch des 70. Todes­ta­ges des seli­gen P. Giu­seppe Girotti OP am 01.04.2015 fin­den in Dachau zwei Got­tes­dienste statt.

 

Am Todes­tag, den 01.04.2015, wird in der unmit­tel­ba­ren Nähe sei­nes Ster­be­or­tes im Revier des KZ Dachau, ein Wort­got­tes­dienst in Form eines öku­me­ni­schen Frie­dens­ge­be­tes gefei­ert.

Beginn 15.00 Uhr

Ort: Todesangst-Christi-Kapelle in der KZGe­denk­stätte Dachau

Bericht

Am Sams­tag, den 11.04.2015 wird in der Nähe des Gra­bes des seli­gen P. Giu­seppe Girotti, auf dem Ehren­fried­hof auf den Lei­ten bei Dachau eine hei­lige Messe zu sei­nen Ehren gefei­ert.

Beginn: 14.00 Uhr

Ort: Kapelle Regina Pacis auf dem Lei­ten­berg

(Vom Park­platz am Fuße des Lei­ten­ber­ges ca. 10. Minu­ten Fuß­weg bis zur Kapelle ein­pla­nen. Bitte der Wit­te­rung ent­spre­chend anzie­hen, die Gemeinde fei­ert im freien)

 

Zu bei­den Got­tes­diens­ten sind alle will­kom­men.

 

Infor­ma­tio­nen über den Seli­gen P. Giu­seppe Girotti Link

100. Geburtstag sel. Bronislaw Kostkowski

Dachau, 11.03.2015

Wir geden­ken des seli­gen Bro­nis­law Kost­kow­ski, der heute vor 100 Jah­ren in Slupsk, Polen gebo­ren wurde.

Seit dem 28.04.2004 ist er auch der Patron die­ser Stadt.

Der Semi­na­rist wählte die Fort­set­zung sei­nes Wegs zum Pries­ter­tum, als ihm die Mög­lich­keit der Frei­heit unter der Bedin­gung des Ver­zich­tes auf seine Beru­fung ange­bo­ten wurde.

Er starb im KZ Dachau am 27.09.1942 an TBC.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Seite des seli­gen Bro­nis­law Kost­kow­ski.

 

Bit­ten wir die­sen Seli­gen um seine Für­spra­che an sei­nem 100. Geburts­tag und um neue Pries­ter­be­ru­fun­gen.

70. Todestag P. Engelmar Unzeitig

zum 70. Todes­tag des Mär­ty­rers der Nächs­ten­liebe P. Engel­mar Unzei­tig am 02.03.2015,

geben wir die Pres­se­mit­tei­lung des Sude­ten­deut­scher Pres­se­dienst (SdP)
Öster­reich, vom 02.03.2015 wie­der:

70. Todes­tag des Engels von Dachau (von Rudolf Gru­lich)

Wien, am 2. März 2015

70. Todes­tag des Engels von Dachau

Durch den ein­ge­lei­te­ten Selig­spre­chungs­pro­zess, die Arbei­ten sei­nes Mari­an­hil­ler Mit­bru­ders P. Adal­bert L. Bal­ling und ein Buch von Bri­gitte Muth-Oelschner ist P. Engel­mar Unzei­tig der sude­ten­deut­sche Mär­ty­rer der NS-Zeit, über den am meis­ten geschrie­ben wurde. Am 1. März 1911 in Grei­fen­dorf bei Zwit­tau im Schön­hengst­gau gebo­ren, wurde er auf den Namen Hubert getauft. Der Vater starb 1916 in rus­si­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft, so dass die Mut­ter den Bau­ern­hof bewirt­schaf­tete, den Hubert ein­mal über­neh­men sollte. Nach Abschluss der Volks­schule ging Hubert ein Jahr zu einem tsche­chi­schen Bau­ern bei Brünn, um seine Tsche­chisch­kennt­nisse zu ver­bes­sern. Zurück­ge­kehrt half er der Mut­ter in der Land­wirt­schaft. Als 17-Jähriger spürte er den Wunsch, Pries­ter zu wer­den. Durch eine von den Groß­el­tern bezo­gene Mari­an­hil­ler Fami­li­en­zeit­schrift ent­schloss er sich, nach Reim­lin­gen zu gehen, um das Abitur zu erwer­ben und Theo­lo­gie stu­die­ren zu kön­nen. 1928 traf er in Reim­lin­gen ein, von wo aus er sich jedes Jahr in Mün­chen beim tsche­cho­slo­wa­ki­schen Kon­su­lat mel­den musste, um sein Visum zu ver­län­gern. 1934 legte er die Rei­fe­prü­fung ab und trat noch im glei­chen Jahr ins Novi­ziat der Mari­an­hil­ler ein. Am 30. April 1934 wurde er als Fra­ter Engel­mar ein­ge­klei­det mit dem Wunsch, spä­ter in Afrika als Mis­sio­nar tätig zu sein.

Nach dem Novi­ziat stu­dierte er an der ordens­ei­ge­nen Hoch­schule in Würz­burg und emp­fing am 6. August 1939 die Pries­ter­weihe. Eine Aus­sen­dung in die Mis­sion erlaub­ten die Natio­nal­so­zia­lis­ten nicht mehr. In der Zwi­schen­zeit war P. Engel­mars Hei­mat, das Sude­ten­land, an das Deut­sche Reich ange­schlos­sen, was er begrüßte und als gerechte Lösung emp­fand. Nach einem Pas­to­ral­jahr kam P. Engel­mar im Som­mer 1940 nach Rie­degg in Ober­ös­ter­reich. Neben der Aus­hilfe in der ört­li­chen Seel­sorge hatte er auch noch eine grö­ßere Gruppe fran­zö­si­scher Kriegs­ge­fan­ge­ner zu betreuen. Trotz des staat­li­chen Ver­bots pre­digte P. Engel­mar für die Gefan­ge­nen jeden Sonn­tag in fran­zö­si­scher Spra­che.

Da für einen Teil des Böh­mer­wal­des der Bischof von Linz die Seel­sorge über­nom­men hatte, wurde am 1. Okto­ber 1940 P. Engel­mar Pfarr­pro­vi­sor in Glö­ckel­berg und setzte sich mit sei­ner jugend­li­chen Kraft für die Seel­sorge ein, besuchte die Fami­lien und betreute die Kran­ken. Dadurch fiel er in den NS-Kreisen „unlieb­sam“ auf. Von Anfang an wurde er von der Gestapo bespit­zelt, ehe er am 21. April 1941 ver­haf­tet, zunächst nach Linz und am 3. Juni 1941 ins Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Dachau gebracht wurde. Über die Ursa­che der Ver­haf­tung gibt es keine Klar­heit. Hitler-Jungen sol­len ihn ange­zeigt haben, nach ande­ren Anga­ben ein SA-Mann, der eine Christ­kö­nig­pre­digt als Angriff gegen Hit­ler deu­tete. P. Engel­mar war schon vor sei­ner Ver­haf­tung ein­mal zur Gestapo vor­ge­la­den wor­den. Im Block 26 des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers reifte der junge Pater zum „Engel von Dachau“. P. Engel­mar lernte Rus­sisch, was ihm leicht fiel, da er bereits gut Tsche­chisch sprach. Er tat dies, um den beson­ders bedräng­ten rus­si­schen Gefan­ge­nen zu hel­fen.

Bis zum Ende des Jah­res 1944 arbei­tete P. Engel­mar für die gefan­ge­nen Rus­sen, für die er auch reli­giöse Texte abschrieb und ver­teilte. Ihnen galt auch sein Lebens­op­fer, als Mitte Dezem­ber 1944 Fleck­ty­phus fest­ge­stellt wurde, von dem immer mehr Men­schen erfasst wur­den. Täg­lich gab es 100 Tote. In die­ser Situa­tion besann sich die Lager­lei­tung auf die Pries­ter und for­derte 20 Frei­wil­lige als Pfle­ger. 27 mel­de­ten sich, zehn Deut­sche und zehn Polen wur­den aus­ge­wählt, unter ihnen P. Engel­mar. Nur zwei von ihnen sind mit dem Leben davon­ge­kom­men.

P. Engel­mar (und man­che ande­ren Pries­ter) hat­ten schon vor die­ser „offi­zi­el­len“ Mel­dung frei­wil­li­gen Dienst bei den Seu­che­kran­ken gemacht; er wusste Bescheid, was er auf sich nahm, er rech­nete mit dem Opfer des Lebens. Die Berichte über das Wir­ken von P. Engel­mar zeu­gen von opfer­be­rei­tem Ein­satz ohne Rück­sicht auf sich selbst, von gren­zen­lo­ser Liebe, von einer wahr­haft pries­ter­li­chen Opfer­seele, der Typhus­block in Dachau wurde seine letzte Pfarr­ge­meinde.

Es kam, was vor­aus­zu­se­hen war: um den 20. Feber stellte ein Mit­hel­fer in der Seu­chen­ba­ra­cke fest, dass auch P. Engel­mar ange­steckt war. Aber auch jetzt schonte er sich nicht, son­dern setzte sich mit gan­zer Kraft für die ande­ren ein. „Zur Ret­tung der See­len würde ich wei­ter Ver­ban­nung und alles andere ertra­gen“, das war eines sei­ner letz­ten Worte. Am 2. März 1945 starb er.

Rudolf Gru­lich

Buch­prä­sen­ta­tion

Bri­gitte Muth-Oelschner

„Wo Gott nicht sein darf, schickt er einen Engel“
Engel­mar Hubert Unzeitg
Mär­ty­rer der Nächs­ten­liebe
(1911 – 1945)

Mis­si­ons­ver­lag Mari­ann­hill, ISBN 978-3-935700-54-2, 279 Sei­ten, Taschen­buch­for­mat.
Kos­ten: Spende als Unkos­ten­bei­trag erbe­ten. https://www.mariannhill-shop.at/

Zur Auto­rin:

Kriegs­be­dingt in Ber­lin, im Ruhr­ge­biet und im Rhein­land auf­ge­wach­sen. Ehe­mals Redak­teu­rin bei der KNA in Bonn; Aus­bil­dung als Ehe- und Fami­li­en­the­ra­peu­tin; Mit­ar­bei­te­rin beim UNO-Flüchtlingswerk, bei der Köl­ner Kir­chen­zei­tung und beim Esse­ner Ruhr­wort; Lei­te­rin der deut­schen Abtei­lung der Inter­na­tio­na­len Katho­li­schen Presse-Agentur (KIPA) in Fribourg/Schweiz; Informations-Beauftragte des Bis­tums Basel.
Seit eini­gen Jah­ren freie Auto­rin.

Umschlag­bild kann kos­ten­los ange­for­dert wer­den!

Bebil­derte Berichte fin­den Sie auch im Inter­net unter http://www.hausderheimat.at

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