100. Geburtstag des seligen Tadeusz Dulny

29.07.2014

Am 08.08.2014 wäre der pol­ni­sche Semi­na­rist Tade­usz Dulny 100 Jahre alt gewor­den.

Er starb am 07.08.1942 im KZ Dachau an Hun­ger.

Tade­usz Dulny wurde als Mär­ty­rer zusam­men mit  107 ande­ren Opfern des Natio­nal­so­zia­lis­mus 1999 selig gespro­chen.

Um die­sen beein­dru­cken­den Seli­gen zu ehren, steht jetzt eine Bio­gra­fie zur Ver­fü­gung.

Dulny war Semi­na­rist im Pries­ter­se­mi­nar in Wlo­cla­wek. Am 07.11.1939 wurde das ganze Semi­nar, zusam­men mit dem Weih­bi­schof, dem seli­gen Michal Kozal, dem Regens des Pries­ter­se­mi­nars, dem seli­gen Hen­ryk Kaczorow­ski, dem Rek­tor des Semi­nars Dr. Fran­cis­zek Kor­szyń­ski, dem spä­te­ren Weih­bi­schof von Włocła­wek, den Pro­fes­so­ren und Semi­na­ris­ten durch die Gestapo ver­haf­tet. Unter den Semi­na­ris­ten war auch der eben­falls selig gespro­chene Blo­nis­law Kost­kow­ski. Es wur­den alle Pro­fes­so­ren und 22 anwe­sende Semi­na­ris­ten ver­haf­tet. Die ganze Gruppe wurde ins KZ Dachau ver­schleppt.

Im KZ fiel Dulny durch seine Fröm­mig­keit und seine große Hilfs­be­reit­schaft auf. Er ver­schenkte die Hälfte sei­ner knap­pen Essens­ra­tion und ris­kierte dadurch den Hun­ger­tod um ande­ren das Über­le­ben zu sichern.

Kame­ra­den erin­nern sich an seine leuch­ten­den Augen, seine Freude und die Kraft, die er sich im Gebet holte. Wei­tere Details  auf der Seite des Seli­gen.

Tade­usz Dulny ist der Par­ton der Semi­na­ris­ten.

Bit­ten wir auf seine Für­spra­che hin um neue Pries­ter­be­ru­fun­gen.

Seli­ger Tade­usz Dulny, bitte für uns!

Karl Leisner bei Radio Horeb

Vor­trag über den seli­gen Karl Leis­ner auf Radio Horeb

 

Spi­ri­tual Hans-Karl See­ger, Alt­prä­si­dent des Inter­na­tio­na­len Karl-Leisner-Kreises, spricht auf Radio Horeb über den seli­gen Karl Leis­ner.

Der 1. Teil zur Bio­gra­fie Karl Leis­ners wird am 24.07.2014 um 14.00 Uhr in der Reihe Spi­ri­tua­li­tät gesen­det,

der 2. Teil Karl Leis­ner –  seine Bezie­hung zu Gott, am 14.08.2014, eben­falls um 14.00 Uhr.

 

Es ist mög­lich bei Radio Horeb eine CD des Vor­trags zu bestel­len, oder sich den Vor­trag her­un­ter­zu­la­den. (gegen Spende)

www.horeb.org ; info@horeb.org.

 

siehe auch: http://www.karl-leisner.de/karl-leisner-im-sender-radio-horeb/#more-7243

Bericht 100. Geburtstag Alojs


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Feier zum 100. Geburts­tag des seli­gen Alojs Andritzki in der Gedenk­stätte KZ Dachau am 02.07.2014

Bei strö­men­den Regen traf sich eine kleine Gruppe Inter­es­sier­ter zum 100. Geburts­tag des seli­gen Alojs Andritz­kis, an sei­nem Ster­be­ort im KZ Dachau.

Um 15.00 Uhr begann der Rund­gang auf sei­nen Spu­ren in der Todesangst- Christi- Kapelle mit der Vor­stel­lung der Refe­ren­tin­nen Frau Dr. Chris­tina Agerer-Kirchhoff (Mit­glied im Bei­rat Märtyrer-Gedenken der Erz­diö­zese Mün­chen und Frei­sing, Ver­tre­te­rin der Kol­ping­fa­mi­lie, deren Prä­ses Andritzki in Dres­den war) und Frau Monika Neu­dert (Spre­che­rin des Freun­des­krei­ses Selige aus dem KZ Dachau und  eben­falls Mit­glied im Bei­rat Märtyrer-Gedenken).

Zu Beginn wurde der Bogen zu den Fei­er­lich­kei­ten in Radi­bor, der Geburts­stadt Andritz­kis und Baut­zen gespannt, dort fand ein fei­er­li­cher Got­tes­dienst zum 100. Geburts­tag statt, zu dem auch eine Gruppe aus Dachau ange­reist war.  Auch auf die dies­jäh­rige Bistums-Wallfahrt der Diö­zese Dresden-Meissen wurde ver­wie­sen,  sie stand unter dem Motto: „Zeuge sein- wie Alojs“.

Mit Infor­ma­tio­nen zur Bio­gra­fie, wurde das Leben des Seli­gen vor­ge­stellt und Bezüge auf unsere heu­tige Zeit auf­ge­zeigt. Zitate aus Brie­fen, die Andritzki aus der Gefan­gen­schaft in die Hei­mat geschrie­ben hatte, zeig­ten sei­nen tie­fen Glau­ben, sein Ver­trauen in Gott und seine Hin­ga­be­be­reit­schaft. Ergänzt wurde das Bild mit Aus­sa­gen von Zeit­zeu­gen, die Alojs‘ Hilfs­be­reit­schaft, Freude und Begeis­te­rungs­fä­hig­keit leben­dig wer­den lie­ßen.

Es folg­ten wei­tere Sta­tio­nen:

Im Block 26 wohnte und betete Alojs Andritzki, hier fei­erte er die hei­lige Messe. Hier litt er aber auch an Hun­ger und Ver­fol­gung. Hier ver­suchte er Kame­ra­den mit sei­nen akro­ba­ti­schen Kunst­stü­cken und mit sei­ner freu­di­gen Hilfs­be­reit­schaft auf­zu­mun­tern. Ergän­zende Zitate aus Brie­fen und Zeug­nisse von über­le­ben­den Kame­ra­den ver­deut­lich­ten das Gesagte. Es folg­ten Für­bit­ten. So konn­ten die Anwe­sen­den, wie damals die Geist­li­chen  im Lager, Für­bitte hal­ten für ihre Mit­men­schen und die Pro­bleme unse­rer Zeit.

Der aus­zeh­ren­den Schwerst­ar­beit in der Plan­tage wurde ebenso gedacht, wie der ers­ten Zeit im Lager KZ Dachau, Alojs wohnte damals  im Zugangs­block Nr. 9. Schon dort ahnte Andritzki sein Mar­ty­rium vor­aus. „Wenn wir aber jetzt nicht gerade als Sämann wir­ken kön­nen, so wol­len wir wenigs­tens das Samen­korn sein, um zur Zeit der Ernte viel­fäl­tige Frucht zu brin­gen…“ schreib er hier in einem Brief. Wir hof­fen und beten, dass sein Lebens­op­fer, wie das der über 1000 ande­ren Mär­ty­rern Frucht brin­gen wird in der Erneue­rung des christ­li­chen Glau­bens in unse­rer Zeit.

Beim Ver­wei­len am Block 7 wurde Andritz­kis Ster­bens gedacht. Er wurde von einem Mit­ge­fan­ge­nen, der als Pfle­ger arbei­tete, durch eine Gift­spritze aus Glau­bens­hass ermor­det. Beein­dru­ckende Zitate zeig­ten hier seine tiefe Ver­bun­den­heit mit Chris­tus und seine Bereit­schaft mit ihm den Kreuz­weg zu gehen, um am Erlö­sungs­werk mit­zu­ar­bei­ten.

Zum Abschluss tra­fen sich alle noch am alten Kre­ma­to­rium. Hier wurde in Zita­ten aus Brie­fen von der Ver­bun­den­heit Andritz­kis mit vor ihm ver­stor­be­nen Ver­wand­ten und Freun­den berich­tet. Dies gibt auch uns heute Hoffung auf seine Für­spra­che im Him­mel.

Am christ­lich gekenn­zeich­ne­ten Asche­grab in der Ecke des Kre­ma­to­ri­ums­be­rei­ches betete die Gruppe  für alle Ver­stor­be­nen des KZ Dachau  und um  Für­spra­che des seli­gen Alojs Andritzki und aller 55 Seli­gen aus dem KZ Dachau für alle Men­schen und die  Situa­tion unse­rer Kir­che heute.

Monika Neu­dert

 

Gedenkgottesdienst für Karl Leisner

 am 12. August 2014, dem Jah­res­tag sei­nes Todes, in Pla­negg bei Mün­chen, 19.00 Uhr
und Dank­got­tes­dienst im alten Ritus am 12.08.14, 17.30 Uhr Damen­stifts­kir­che in Mün­chen

Wie jedes Jahr ist auch in die­sem Jahr ein Gedenk­got­tes­dienst an den Seli­gen Karl Leis­ner, dem Weih­bi­schof em. Engel­bert Sieb­ler vor­steht.

Wie gewohnt ver­sam­meln sich die Teil­neh­mer um 19.00 Uhr an der Gedenks­tele von Karl Leis­ner zwi­schen den Gedenk­säu­len, auf denen die ein­druck­volls­ten Europa-Zitate von Karl Leis­ner zu lesen sind.

Von dort geht es in Pro­zes­sion zur Kapelle im Wald­s­a­na­to­rium, wo Eucha­ris­tie gefei­ert wird.

Danach besteht eine Mög­lich­keit zur Begeg­nung, ver­bun­den mit einer klei­nen Stär­kung.

Adresse: Alten- und Pfle­ge­heim Wald­s­a­na­to­rium bei Pla­negg, Sana­to­ri­um­strasse 1, 82152 Krail­ling

siehe auch Aktu­el­les vom 24. August 2013

http://www.karl-leisner.de/zum-todestag-von-karl-leisner/

für diese Infor­ma­tion bedan­ken wir uns herz­lich beim inter­na­tio­na­len Karl Leis­ner Kreis http://www.karl-leisner.de/

 

Ebenso fin­det am Todes­tag des seli­gen Karl Leis­ner  in Mün­chen ein Dank­got­tes­dienst zu sei­nen Ehren im alten Ritus statt.

12.08.2014, 17.30, in der Damen­stifts­kir­che, Damen­stift­str. 1.

Es wird auch um eine bal­dige Hei­lig­spre­chung gebe­tet.

 

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