Wahlfahrt polnischer Pfadfinder


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Wahl­fahrt pol­ni­scher Pfad­fin­der nach Dachau                                               29.12.2013

zum 100. Geburts­jahr ihres Patrons des seli­gen Ste­fan Win­centy Fre­li­chow­sky

 

Dachau: Am 14.12.2013 fand in der Kapelle des Kar­mel Hei­lig Blut in Dachau ein Got­tes­dienst für die Teil­neh­mer der Wall­fahrt der pol­ni­schen Pfad­fin­der, anläss­lich des 100. Geburts­jah­res ihres Patrons, des seli­gen Ste­fan Win­centy Fre­li­chow­sky, statt.

90 Gäste waren ange­reist aus Polen, der Ukraine und Weiß­russ­land und ande­ren Län­dern in denen es pol­ni­sche Pfad­fin­der gibt, sogar aus Eng­land.

Auch  Fami­li­en­an­ge­hö­rige der pol­ni­schen Seli­gen, die im KZ Dachau getö­tet wur­den waren unter den Anwe­sen­den. Mit­glie­der der pol­ni­schen Gemeinde in Mün­chen hat­ten die Wall­fahrt orga­ni­siert und waren eben­falls dabei.

Nach der bewe­gen­den hei­li­gen Messe in pol­ni­scher Spra­che erzählte Schwes­ter Ste­fa­nia, vom Kar­mel Hei­lig Blut in Dachau, aus dem Leben des Seli­gen, mit begeis­tern­den Wor­ten.

Anschlie­ßend besuchte die Gruppe die benach­barte KZ-Gedenkstätte und legte einen Kranz am Mahn­mal für die pol­ni­schen Gefan­ge­nen und pol­ni­schen Pries­ter an der Rück­seite der Todes­angst Christi Kapelle und ein wei­te­res Gebinde am Ster­be­ort des Seli­gen, dem Revier­block Nr. 7, nie­der.

Mün­chen: Am Abend des 14.12.2013 traf sich die Gruppe im Pfarr­saal der Pfar­rei St. Gabriel in Mün­chen.

Nach einem Vor­trag von Frau Prof.  Anna Jagod­zinska über die Ver­fol­gung der pol­ni­schen Pries­ter durch die deut­schen Besat­zer 1939-1945 und einem Gruß­wort von Monika Neu­dert, Freun­des­kreis Selige aus dem KZ Dachau, gab es eine Feier mit pol­ni­schen Pfad­fin­der­lie­dern. Der Neffe des Seli­gen Fre­li­chow­sky trug ein Gedichte des Patrons der Pfad­fin­der Polens vor.

Anschlie­ßend war Gele­gen­heit zu per­sön­li­chen  Begeg­nun­gen. Wie in Polen an Weih­nach­ten der Brauch, wur­den Obla­ten mit einem Weih­nachts­mo­tiv gebro­chen und gute Wün­sche aus­ge­tauscht.

Auf der Inter­net­seite des Gene­ral­kon­su­la­tes der Repu­blik Polen in Mün­chen, erschien ein Arti­kel zu die­ser Wall­fahrt Link hier

Seligsprechung P. Giuseppe Girotti

Neuer Seli­ger aus dem KZ Dachau!                 19.12.2013

Mit gro­ßer Freude kön­nen wir Ihnen berich­ten:

Nun wird die Zahl der seli­gen Mär­ty­rer aus dem KZ Dachau auf 55 anwach­sen.

Der ita­lie­ni­sche Domi­ni­ka­ner und Pro­fes­sor P. Giu­seppe Girotti wird am Sams­tag, den 26.04.2014 in Alba selig gespro­chen.

Link zum Pla­kat der Selig­spre­chung

Link zur ita­lie­ni­schen Seite des Domi­ni­ka­ner­or­dens mit Bio­gra­fien in ita­lie­ni­scher Spra­che

Seli­ger Giu­seppe Girotti bitte für uns!

Infor­ma­tio­nen, Bild und Bio­gra­fie fin­den Sie hier

 

Seligengrab gefunden!


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Das Grab des seli­gen Sta­nis­laus Kub­ski wurde gefun­den!     16.12.2013

Jüngste For­schun­gen durch Maciej Skar­zyn­ski brach­ten neue Erkennt­nisse.

Der selige Sta­nis­laus Kub­ski wurde wohl nicht, wie bis­her ange­nom­men und publi­ziert, in Hart­heim bei Linz ver­gast. Die Auf­fin­dung des Gra­bes in Mün­chen spricht für, eine Tötung  auf der Fahrt, bald nach dem Abtrans­port  der arbeits­un­fä­hig erklär­ten Häft­linge, der sog. Iva­li­den, aus dem KZ Dachau.

Als Todes­tag wer­den der 18.05.1942 oder der 13.06.1942 (Lager­kar­tei) ange­ge­ben.

Sein Leich­nam wurde  in Mün­chen im Kre­ma­to­rium ver­brannt und in der Grab­an­lage auf dem Fried­hof Per­la­cher Forst in Mün­chen beige­setzt.

Unter der Platte 14 befin­det sich eine gemau­erte Kata­kombe, in der meh­rere Urnen und auch die des seli­gen Sta­nis­laus Kub­ski auf­be­wahrt wer­den. Auch eine Liste wird dort auf­be­wahrt, auf der die Namen der dort Bestat­te­ten doku­men­tiert sind.

Das Auf­fin­den die­ser Grab­stelle ist ein­zig­ar­tig. Von kei­nem ande­ren Seli­gen aus dem KZ Dachau, die auf einem Inva­li­den­trans­port getö­tet wur­den, kann das Grab genau loka­li­siert wer­den.

Bleibt zu wün­schen, dass die­ser Ort auf dem Fried­hof Per­la­cher Forst, ein Ort des Gebe­tes und der Begeg­nung mit Gott wird, auf die Für­spra­che des Seli­gen, der als Mär­ty­rer sein Leben für das Reich Got­tes hin­gab.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen über den Seli­gen:

Premiere Scheipersfilm


Werbung Scheipersfilm foto

15.12.2013

Am 12.12.2013 fand im Klos­ter St. Boni­faz,  Mün­chen,  die Pre­miere des neuen Films „Zwi­schen Ver­bre­chern und Hei­li­gen, Her­mann Schei­pers“, von Max Kro­na­wit­ter statt.

Vor zahl­rei­chen Gäs­ten erzählte Max Kro­na­wit­ter  in der Ein­lei­tung von sei­nen Begeg­nun­gen mit dem letz­ten noch leben­den Pries­ter aus der Pries­ter­ge­mein­schaft des KZ Dachau. Der Doku­men­tar­film lebt von vie­len bewe­gen­den Inter­views, die im Laufe meh­re­rer Jahre auf­ge­nom­men wur­den, ergänzt durch nach gespielte Sze­nen aus dem Leben von  Prä­lat Her­mann Schei­pers.

So ist der neue Film zu einem gelun­ge­nen nach­träg­li­chen Gebuts­tags­ge­schenk zu Schei­pers 100. Geburts­tag am 24.07.2013 gewor­den.

Die Zuschauer wer­den hin­ein genom­men in die Erleb­nisse der Geist­li­chen im Pries­ter­block des KZ Dachau. Am Bei­spiel des Lebens die­sen Glau­bens­zeu­gens wird die­ses Kapi­tel der jün­ge­ren Kir­chen­ge­schichte ein­drucks­voll gegen­wär­tig und gibt berei­chernde Impulse für das eigene Leben im Glau­ben.

Wir gra­tu­lie­ren zu die­sem gelun­ge­nen Film und wün­schen ihm eine große Ver­brei­tung.

Bestel­lun­gen unter: kronawitter@ikarus-film.de

 

Kurzfilm Scheipers

02.12.2013

Ein neuer Kurz­film ist im Inter­net zu fin­den.

Beein­dru­ckend dicht in sei­ner Kürze, bingt der Film, mit Ori­gi­nal­zi­ta­ten aus einem Inter­view mit Her­man Schei­pers und vie­len Ori­gi­nal­fo­tos,  dem Inter­es­sier­ten die Situa­tion der Geist­li­chen im Lager nahe.

Film­bei­trag: „Jen­seits des Zauns“ | Von Lena Bayer-Eynck, Julia Völ­ker

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